Der belgische Premierminister Bart De Wever hat sich auf dem historischen Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel klar durchgesezt. Er ist der Gewinner dieses EU-Gipfels, der die Auflage neuer Eurobonds in Höhe von 90 Mrd. Euro beschlossen hat, die der Ukraine als zinsloses Darlehen zur Verfügung gestellt werden. Das hauptsächlich in Belgien liegende Vermögen Russlands wird nicht angetastet. Der große Verlierer des EU-Gipfels heißt: Friedrich Merz
„Die Herrschaft der Glücklichen“ – Lügen ist leicht, die Wahrheit sagen, schwer
Frage: Frau Noordervliet, Sie haben einen neuen Roman mit dem Titel „Het Bewind van de Gelukkigen“ veröffentlicht, die „Herrschaft der Glücklichen“ auf Deutsch. Das Buch handelt von Freiheit, Meinungsfreiheit, Demokratie und dem auferlegten Schweigen durch einen autokratischen Staat. Was hat Sie dazu inspiriert, gerade über dieses Thema zu schreiben? Antwort: Seit dem Aufkommen populistischer Strömungen, die parallel zur digitalen Revolution der neunziger Jahre verlief, fürchte ich den Verfall der Demokratie.
Rob Jetten – der Kennedy der Niederlande
Er hat Charme. Er hat Charisma. Er ist spontan. Er sieht gut aus. Und er hat die Wahl in den Niederlanden als Spitzenkandidat der linksliberalen D`66 gewonnen. Nach den neuesten Hochrechnungen liegt Rob Jetten nämlich mit einigen Tausend Stimmen wieder vor dem Rechtspopulisten Geert Wilders.
Bart De Wever: „Neues Migrationsmodell für die EU“ – „Benelux-Länder sind das Herz Europas“
Der belgische Premierminister Bart De Wever hat in seiner „HJ-Schoo-Lesung“ in Amsterdam für eine „intime Union“ zwischen den drei Benelux-Ländern und eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Brüssel, Den Haag und Luxemburg plädiert. Auch die Europäische Union müsse seiner Meinung nach enger zusammenrücken, insbesondere im Bereich des Binnenhandels und der Migrationspolitik. Er stellte ein neues EU-Migerationsmodell vor.
Energiekrise: Niederländer fordern von Deutschland Solidarität- Habeck schwebt in Ideologiewolke
In den Niederlanden und Belgien wächst der Unmut über die deutsche Energiepolitik, weil Berlin immer noch nicht entschieden hat, ob die drei sich noch am Netz befindlichen deutschen Kernkraftwerke Ende des Jahres abgeschaltet werden oder nicht und ob die drei bereits abgeschalteten Atomkraftwerke wieder in Betrieb genommen werden oder nicht. ´´In der derzeitigen Energiekrise erwarten die europäischen Partner und die Märkte, dass nun auch Deutschland seine Verantwortung übernimmt und in der Energiepolitik Entscheidungen ohne Tabus trifft,´´