HM-HETZELMEDIA

Von       : H.HETZEL, Den Haag

Datum     : 14.8.2026

Niederlande/Deutschland/EU/Meinungsfreiheit

 

(English Version please see below)

 

Die Zensur durch die Hintertür:

News, Fakenews, Faktencheck und das manipulierende „Correctiv“ in den Medien

Wer kontrolliert die Kontrolleure?   Oder: „Wie NGO´s im Staatsauftrag unerwünschte Meinungen bekämpfen“

Norbert Häring erklärt es in seinem neuen Buch: „Der Wahrheitskomplex“

Eine Rezension

Von HELMUT HETZEL

Den Haag. Die niederländische „Rijksoverheid“ also die Haager Regierung, informiert im Internet auf einer ihrer Websites ausführlich über das Phänomen Fakenews. Dort ist unter der Überschrift: „Faktenchecker im Internet“ zu lesen:

„Es gibt spezielle Websites, die Fakten aus den Nachrichten überprüfen. Dazu gehören beispielsweise Benedmo.eu und Nieuwscheckers.nl. Auch einige Zeitungen und Fernsehsender haben eine eigene Rubrik für Faktenchecks.“

Das ist in den Niederlanden der direkte von der Regierung kommende Tipp, wie man im Dschungel des Internet und um Meinungswust der Sozialen Medien „News“ von „Fakenews“ „Information“ von „Desinformation“ unterscheiden kann. Wie man wahr und falsch erkennen, Lüge und Wahrheit unterscheiden kann.

In Deutschland und in vielen europäischen Ländern, läuft es ähnlich. Das „Faktenchecken“  wird auch aktiv von der Europäischen Kommission gefördert und finanziert.

Aber was steckt hinter dem schönen Wort „Faktencheck?“

Norbert Häring widmet sich dem Thema „Fakenews“ und „Desinformation“ in seinem neuen Buch „Der Wahrheitskomplex,“ – Wie NGO´s unerwünschte Meinungen bekämpfen,“ auf 304 Seiten.

 

Norbert Häring

Er tut das akribisch und mit einem großen Recherchenaufwand. Den braucht es auch bei diesem komplexen Thema.

Denn: „Die Wahrheit ist selten so einfach, wie wir sie gerne hätten, aber fast immer komplizierter, als wir glauben,“ stellte die große Hannah Arendt schon treffend fest.

Um es kurz zu machen, die zentrale These von Häring in seinem neuen Buch ist, dass abweichende Meinungen oder kritische Positionen im öffentlichen Diskurs zunehmend als „Desinformation“, „Verschwörungstheorie“ oder „wissenschaftlich unhaltbar“ abgestempelt und diffamiert werden. Das engt die öffentliche Debatte ein. Es ist der Versuch, die Meinungsfreiheit zu beschränken. Es ist eine Form der indirekten Zensur, konkludiert Häring.

Besonders interessiert ihn, welche wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen hinter solchen Mechanismen stehen und wie es dem immer größer und einflussreicher werdenden Netz der NGO´s gelingt, die öffentliche und veröffentlichte Meinung in Deutschland immer mehr zu manipulieren. Und das alles mit Staatsgeldern, also Steuergeldern, die so zu einer indirekten Zensur eingesetzt werden.

Der Dschungel der NGO´s

Deutlich wird: So genannte „NGO´s,“ die fast alle nur dank üppiger staatlicher Finanzhilfen ihre dubiose Arbeit machen können, treten als die indirekten Zensoren auf.

Sie haben so klingende Namen wie:  „Trusted Flagger,“ „Correctiv,“ „Digital Policy Lab,“ „International Fact-Checking Network” German-Austrian Digital Media Observatory (GADMO) oder ganz einfach in Deutsch: „Meldestellen.“

Die EU-Kommission orchestriert und „framed“ das alles mit ihrem „Digital Service Act (DSA).

Ursula von der Leyen, Vorsitzende der EU-Kommission in Brüssel. Die EU ist einer der „Dirigenten“ des „Wahrheitskomplexes“

Die Stasi hätte ihre wahre Freude daran gehabt, wenn sie über solche mannigfaltigen, wirkungsvollen digitalen Netzwerke, sprich Meldestellen, hätte verfügen können, die „Hass und Hetze“ „Fakenews“ und „Desinformation“ systematisch aufspüren, melden und so für mögliche Sanktionen, sprich Strafen für deren Verfasser, sorgen. Und das alles auch noch in einem  internationalen Kontext, dank der EU-Kommission und der NATO.

Die Grenzen des Sagbaren

Häring legt dar und beweist: Der Grenzen des Sagbaren werden immer enger gezogen durch den wachsenden Einfluss der NGO´s, die mit Hilfe staatlicher Finanzierung das tun, was dem Staat nach Artikel 5 Grundgesetz untersagt ist: Sie üben eine Zensur aus. Es ist eine Zensur durch die Hintertür. Sie wird aber immer effektiver und damit immer gefährlicher.

Und, so Häring: Die Einschränkung der Meinungsfreiheit ist überwiegend politisch einseitig, nämlich sie geschieht durch eine grün-linke Brille. „Grün-Links,“ das ist der neue Meinungs-Mainstream, den die NGO´s nicht nur ständig selbst generieren, sondern über Drohungen und Abmahnungen und über Diffamierungen  in der öffentlichen Debatte auch knallhart durchsetzen.

Das tun sie, elegant getarnt, indem sie vorgeben „unsere Demokratie“ zu verteidigen und schützen zu wollen. Aber sie tun genau das Gegenteil dessen, was sie vorgeben, tun zu wollen. Sie schränken den öffentlichen und freien Diskurs immer mehr ein.  Sie beschädigen die Demokratie. Ihr Mittel: Sie moralisieren den Diskurs immer mehr. So wird aus dem argumentativen und politischen Gegner ein Feind gemacht. Es wird nicht mehr pro und contra und sachlich debattiert, sondern es wird zwischen Gut und Böse unterschieden. Der sich selbst zum Guten Ernennende diffamiert den Bösen und grenzt ihn aus. Der grün-linke „Gute“ schwingt die Keule gegen den „Bösen,“ den Rechten, den Rechtsextremisten, den Nazi.

Folgerichtig ist ein zentraler Gedanke von Häring in seinem Buch der nach der Macht über die Information: Wer kontrolliert welche Informationen sichtbar sind, welche Experten gehört werden und welche Aussagen als glaubwürdig gelten? Wer besitzt und generiert den dominanten Einfluss auf die öffentliche Meinung? Fragt Häring. Aber es stellt sich noch eine weitere Frage:

Wer kontrolliert die selbsternannten Kontrolleure?

Das Buch von Häring ist vor allem eine Kritik an der zunehmenden Konzentration der Deutungs- und Informationsmacht, die immer mehr von den NGO´s ausgeht. Häring fordert folgerichtig daher mehr Transparenz, einen offeneren wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Streit sowie die Bereitschaft, auch etablierte Wahrheiten kritisch zu hinterfragen und nicht jede dem links-grünen Mainstream widersprechende Kritik in die rechte oder gar die Nazi-Ecke zu stellen. Er denkt sogar über die „Rückabwicklung“ des zensierenden NGO-Komplexes nach, hält ihn aber für sehr schwierig.

Im „Wahrheitskomplex“ behandelt er also die Frage, wer in einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt festlegt, was als Wahrheit gilt – und welche Folgen es hat, wenn diese Macht der Wahrheitsfindung bei wenigen Institutionen und Akteuren konzentriert ist.

Bei der Lektüre des „Wahrheitskomplexes“ drängt sich dem Leser immer wieder der Gedanke auf, dass das, was Häring als „Wahrheitskomplex“  beschreibt, nichts anderes ist als ein gesellschaftspolitischer Rollback- und Kontrollversuch der öffentlichen und veröffentlichten Meinung.

Jürgen Habermas

Es ist der Versuch der NGO´s und der diese NGO´s vor allem unterstützenden und finanzierenden Kräfte aus dem grünen und linken politischen Spektrum dem gerade am 14. März 2026 im Alter von 96 Jahren verstorbenen großen Sozialphilosophen Jürgen Habermas intellektuell noch einmal zu beerdigen. Es soll das Ideal vom „herrschaftsfreien Dialog“ wie es Habermas beschrieb, nun endgültig ad acta gelegt und „abgewickelt“ werden. Ruhe sanft, Jürgen Habermas. Nur, so meine ich, Habermas hat sich wahrscheinlich schon zigmal aus Empörung im Grab umgedreht angesichts der ständig zunehmenden Angriffe auf die Meinungsfreiheit in Deutschland durch die grün-linken NGO´s.

Jürgen Habermas (1929  – 2026)

Meine These: Habermas wäre, lebte er noch, heute einer der entschiedensten Gegner dieses von Häring so treffend beschriebenen, NGO´s gelenkten und vom Staat finanzierten „Wahrheitskomplexes“ gewesen, der die Zensur durch die Hintertür einführt.

In seinem letzten 2022 erschienenen Buch „Ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit und die deliberative Politik“ warnt Habermas bereits, dass die neue digitale Öffentlichkeit die Voraussetzungen für einen vernünftigen demokratischen Diskurs zu zerstören drohe. Er trifft damit den Nagel auf den Kopf.

„Die Meinungsfreiheit stirb gerade meterweise“

Denn nun bedroht dieser „Wahrheitskomplex“ die Meinungsfreiheit in Deutschland und anderswo in Europa und der Welt, beispielsweise in Form der Woke-Bewegung. Flankiert von neuen Strafgesetzparagrafen, Beispiel Paragraf 188 StGB, den manche schon den „Majestätsbeleidigungsparagrafen“ nennen, wird die Meinungsfreiheit in Deutschland immer weiter eingeschränkt.

Wie sagte Wolfgang Kubicki (FDP) gerade so schön und leider zutreffend: „Die Meinungsfreiheit stirbt gerade meterweise.“

Wolfgang Kubicki und Helmut Hetzel

 

Winston Churchill wusste schon:

„Wenn es um sechs Uhr morgens klingelt und es ist der Milchmann, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.“

Sir Winston Leonard Spencer Churchill (1874–1965)

Wenn es jetzt morgens um sechs irgendwo in Deutschland an der Tür klingelt, ist es nicht immer der Milchmann. Es ist immer öfter die Polizei.

Der Rentner aus Franken, Stefan Niehoff, musste es erleben. Bei ihm klingelte am 13. November 2024 die Polizei morgens um sechs an seiner Haustür in Burgpreppach (Unterfranken, Bayern): Hausdurchsuchung.

Der Grund: Niehoff hatte im Internet eine Karikatur geteilt, in der er den damaligen Wirtschaftsminister Robert Habeck als „Schwachkopf“ verspottete. Habeck klagte dagegen nach Paragraf 188 StGB.

Stefan Niehoff starb am 31. Januar 2026 im Alter von 65 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.

Es stellt sich die Frage: „Könnte Niehoff noch leben, wenn Habeck ihn nicht angezeigt hätte?“  Könnte er noch leben, wenn er keine Hausdurchsuchung und den damit verbundenen Stress erlitten hätte? Hat dieser Stress möglicherweise seinen Schlaganfall (mit)ausgelöst? Kann derjenige, der Niehoff angezeigt hat, jetzt noch ruhig schlafen?

Mehr dazu in meinem neuen Buch: „Ungefiltert – Unzensiert – Ein Auslandskorrespondent berichtet“ auf den Seiten 153-213 im Kapitel: „Medien- und Meinungsfreiheit.“

Siehe hier: https://buchshop.bod.de/ungefiltert-unzensiert-helmut-hetzel-9783695171767

 

Fazit:

Das neue Buch von Norbert Häring ist eine „Must read-Publikation.“ Die Lektüre bringt Erkenntnisgewinn.

 

Norbert Häring: „Der Wahrheitskomplex – Wie NGO´s im Staatsauftrag unerwünschte Meinungen bekämpfen,“ Westend Verlag, Neu-Isenburg, 2026, 304 Seiten, 25,00 Euro.

 

 

Bemerkenswert:

Auf einer vom Westend-Verlag veranstalteten Präsentation seines Buches berichtet Häring, dass sein neues Buch von vielen Mainstream Medien und von Buchhandlungen bisher ignoriert wird.

Siehe Video:

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=B_5OKIfvnqg

 

Links:

https://www.youtube.com/watch?v=B_5OKIfvnqg

https://x.com/norberthaering?lang=de

https://wahrheitskomplex.de/

 

www.hetzelmedia.com

www.helmuthetzel.com

 

ENGLISH VERSION

 

HM-HETZELMEDIA

From: H. HETZEL, The Hague

Date: 12 August 2026

Netherlands/Germany/EU/Freedom of Expression

 

Censorship Through the Back Door:

News, Fake News, Fact-Checking and the Manipulative “Correctiv” in the Media

Who controls the controllers?  Or:“ How NGOs Fight Unwanted Opinions on Behalf of the State”

Norbert Häring explains it in his new book: “Der Wahrheitskomplex” (The Truth Complex)

A Review

By HELMUT HETZEL

The Hague. The Dutch government (Rijksoverheid) provides detailed information on one of its websites about the phenomenon of fake news. Under the heading “Fact-checkers on the Internet,” it states:

“There are special websites that check facts in the news. These include, for example, Benedmo.eu and Nieuwscheckers.nl. Some newspapers and television broadcasters also have their own fact-checking sections.”

This is the Dutch government’s direct recommendation for how to distinguish “news” from “fake news” and “information” from “disinformation” in the jungle of the internet and the confusing world of social media. How to tell truth from falsehood, and lies from truth.

In Germany and many other European countries, the situation is similar. Fact-checking is also actively promoted and financed by the European Commission.

But what lies behind the seemingly reassuring term “fact-checking”?

Norbert Häring examines the subject of “fake news” and “disinformation” in his new book, “Der Wahrheitskomplex – Wie NGOs unerwünschte Meinungen bekämpfen” (The Truth Complex – How NGOs Fight Unwanted Opinions), which runs to 304 pages.

He does so meticulously and with an enormous amount of research. That is necessary given the complexity of the subject.

For, as the great Hannah Arendt aptly observed:

“Truth is rarely as simple as we would like it to be, but almost always more complicated than we believe.”

To put it briefly, Häring’s central thesis in his new book is that dissenting opinions or critical positions in public discourse are increasingly labelled and discredited as “disinformation,” “conspiracy theories” or “scientifically untenable.” This narrows public debate. It is an attempt to restrict freedom of expression. It is a form of indirect censorship, Häring concludes.

He is particularly interested in the economic, political and military interests behind these mechanisms and in how the increasingly large and influential network of NGOs manages to manipulate public and published opinion in Germany to an ever greater extent. And all of this is financed with state funds – in other words, taxpayers’ money – which are thereby used for a form of indirect censorship.

The picture that emerges is this: so-called “NGOs,” many of which can carry out their activities only thanks to substantial government funding, act as indirect censors.

They operate under names such as “Trusted Flagger,” “Correctiv,” “Digital Policy Lab,” “International Fact-Checking Network,” “German-Austrian Digital Media Observatory” (GADMO) or, quite simply in German, “Meldestellen” (reporting centres).

THE EU

Ursula von der Leyen, President of the European Commission in Brussels. The EU is one of the “conductors” of the “Truth Complex.”

The European Commission orchestrates and “frames” all of this through its Digital Services Act (DSA).

The Stasi would have been delighted to have access to such diverse and effective digital networks – in other words, reporting centres – capable of systematically identifying and reporting “hate and incitement,” “fake news” and “disinformation,” thereby potentially triggering sanctions or penalties against their authors. And all of this in an international context, thanks to the European Commission and NATO.

Häring argues and demonstrates that the boundaries of what can be said are becoming increasingly narrow as the influence of NGOs grows. With the help of government funding, they do what the state itself is prohibited from doing under Article 5 of the German Basic Law: they exercise censorship.

It is censorship through the back door. But it is becoming increasingly effective – and therefore increasingly dangerous.

And according to Häring, the restriction of freedom of expression is largely politically one-sided: it operates through a Green-left political lens.

“Green-left” is the new opinion mainstream, which the NGOs not only constantly generate themselves, but also enforce ruthlessly in public debate through threats, cease-and-desist demands and defamation.

They do this elegantly disguised as an effort to “defend and protect our democracy.” But they are doing precisely the opposite of what they claim to be doing. They are increasingly restricting open and free discourse. They are damaging democracy.

Their instrument is the increasing moralisation of public debate.

Thus, the political and argumentative opponent becomes an enemy. Debate is no longer conducted in terms of pro and contra, based on facts and arguments; instead, the distinction is between good and evil. Those who declare themselves to be on the side of “good” defame and exclude those they designate as “evil.”

The Green-left “good” wields the cudgel against the “bad”: the right-winger, the right-wing extremist, the Nazi.

Consequently, one of the central ideas in Häring’s book concerns power over information:

Who decides which information is visible, which experts are heard and which statements are considered credible? Who possesses and generates the dominant influence over public opinion? Häring asks.

But another question arises:

Who controls the self-appointed controllers?

Häring’s book is above all a critique of the growing concentration of interpretive and informational power, increasingly exercised by NGOs.

Häring therefore calls for greater transparency, a more open scientific and social debate, and a willingness to critically question established truths rather than automatically placing every criticism that contradicts the left-Green mainstream in the right-wing – or even Nazi – camp.

He even considers the possibility of “rolling back” the censoring NGO complex, although he regards this as extremely difficult.

In “The Truth Complex,” he therefore addresses the question of who determines what counts as truth in an increasingly digitalised and interconnected world – and what happens when this power to determine truth becomes concentrated in the hands of a small number of institutions and actors.

While reading “The Truth Complex,” the thought repeatedly occurs to the reader that what Häring describes as the “truth complex” is nothing less than an attempt at a socio-political rollback and an attempt to control public and published opinion.

 

Jürgen Habermas (1929  – 2026)

Jürgen Habermas

It is an attempt by NGOs, and by the political forces from the Green and left-wing spectrum that primarily support and finance these NGOs, to intellectually bury once again the great social philosopher Jürgen Habermas, who died at the age of 96 on 14 March 2026.

The ideal of “domination-free dialogue,” as Habermas described it, is now supposed to be finally discarded and “wound down.”

Rest in peace, Jürgen Habermas.

Yet, in my view, Habermas would probably have turned over in his grave countless times in outrage at the ever-increasing attacks on freedom of expression in Germany by Green-left NGOs.

My thesis:

Had Habermas still been alive, he would today have been one of the most determined opponents of the NGO-driven and state-funded “truth complex” so aptly described by Häring – a complex that introduces censorship through the back door.

In his final book, published in 2022, “A New Structural Transformation of the Public Sphere and Deliberative Politics,” Habermas already warned that the new digital public sphere threatened to destroy the conditions necessary for rational democratic discourse.

He hit the nail on the head.

For this “truth complex” now threatens freedom of expression in Germany and elsewhere in Europe and around the world – for example in the form of the Woke movement.

Flanked by new provisions of criminal law, such as Section 188 of the German Criminal Code (StGB), which some have already dubbed the “lese-majesty law,” freedom of expression in Germany is being increasingly restricted.

As Wolfgang Kubicki (FDP) recently put it, sadly and accurately:

“Freedom of expression is dying metre by metre.”

Sir Winston Leonard Spencer Churchill (1874–1965)

Winston Churchill already knew:

“If the milkman rings the doorbell at six in the morning, I know I am living in a democracy.”

If the doorbell rings somewhere in Germany at six in the morning today, however, it is not always the milkman.

Increasingly, it is the police.

The pensioner from Franconia, Stefan Niehoff, experienced this himself.

At six o’clock in the morning on 13 November 2024, police officers rang his doorbell in Burgpreppach, Lower Franconia, Bavaria.

They searched his home.

The reason: Niehoff had shared a caricature on the internet in which he mocked then-Economics Minister Robert Habeck as a “moron.” Habeck filed a complaint against him under Section 188 of the German Criminal Code.

Stefan Niehoff died on 31 January 2026 at the age of 65 from the consequences of a stroke.

This raises the question:

Could Niehoff still be alive if Habeck had not reported him?

Could he still be alive if he had not been subjected to a house search and the associated stress?

Could this stress have contributed to triggering his stroke?

Can the person who reported Niehoff now sleep peacefully at night?

More on this in my new book:

“Ungefiltert – Unzensiert – Ein Auslandskorrespondent berichtet”

(Unfiltered – Uncensored – A Foreign Correspondent Reports)

pages 153–213, in the chapter “Media and Freedom of Expression.”

See here: https://buchshop.bod.de/ungefiltert-unzensiert-helmut-hetzel-9783695171767

Conclusion:

Norbert Häring’s new book is a must-read publication. Reading it provides considerable insight.

Norbert Häring: “Der Wahrheitskomplex – Wie NGOs im Staatsauftrag unerwünschte Meinungen bekämpfen,” Westend Verlag, Neu-Isenburg, 2026, 304 pages, €25.00.

Remarkable

At a presentation of his book organised by Westend Verlag, Häring reported that his new book has so far been ignored by many mainstream media outlets and bookshops.

 

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