Sklavenhandel: Königshaus Oranien-Nassau machte mit und verdiente daran
Das niederländische Königshaus Oranien-Nassau war in der kolonialen Vergangenheit eng mit dem Sklavenhandel verbunden. Es hat sich „ohne Skrupel“ an der Versklavung von Menschen beteiligt und damit auch Geld verdient. Das Königshaus Oranien-Nassau spielte jedoch keine führende Rolle im Sklavenhandel der Niederlande, der hauptsächlich von der „Vereinigten Ost-Indischen und der West-Indischen Kompagnie“ (VOC und WIC) betrieben wurde. Das „African Studies Centre“ der Universität Leiden geht auf Grundlage der „SlaveVoyages-Daten“ davon aus, dass mehr als 550.000 Sklaven von der VOC und der WIC verhandelt und rund um die Welt transportiert und verkauft wurden.